Christine Nöstlinger wird 75 Jahre alt

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Eine der renommiertesten Schriftstellerinnen im deutschen Sprachraum schreibt seit über 40 Jahren von und über Kinder, ihre Rechte, ihre Probleme mit sich, untereinander und mit den Erwachsenen. Immer bliebt sie am Geist der Zeit, schreibt von heute und beeinflusst die Leser mit Witz und Verstand und – das ist das wichtigste – nimmt den jungen Leser ernst.

 

Oft wählt sie die Ich-Form in den Erzählungen, sodass wir Leser uns hinein fühlen, mitfühlen können, auch so sein wollen. Für die, die erstmals Nöstlinger-Geschichten lesen, sind die vielen «Vokabeln» zunächst etwas lästig, aber bald gewöhnt man sich an die «Austriazismen», lernt sie lieben und fügt sie selbst hier und dort in sein Leben ein.

Von Christine Nöstlinger sind mehr als hundert Bilder-, Kinder- und Jugendbücher erschienen, viele sind in andere Sprachen übersetzt, mit vielen Preisen bedacht worden. Bereits 1973 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis (für: «Wir pfeifen auf den Gurkenkönig»), 1984 die

Hans-Christian-Andersen-Medaille, 2003 den Astrid-Lindgren-Memorial Award.

Noch in diesem Jahr wird ihr die CORINE (Ehrenpreis des Bayrischen Ministerpräsidenten) verliehen.

Aus Anlass Ihres Geburtstags hat der Verlag Beltz & Gelberg neu herausgebracht: «Wir pfeifen auf den Gurkenkönig» (mit einer CD, auf der Stefan Kaminski Auszüge liest /zur Rezension) und «Das große Nöstlinger Jahrbuch» (zur Rezension).

 

 

Das Foto zeigt Christine Nöstlinger 2003 vor dem Haus von Astrid Lindgren in Näs/ Vimmerby. Die Aufnahme  wurde von Janne Strömsten von Vimmerby Tidning aufgenommen bei C.N.s Besuch in Näs nach der Verleihung des ALMA in Stockholm