Fachliteratur
Materialsammlung "Erstlesebücher"
Geschrieben von: www.julim-journal.de/Redaktion
Im Medienzeitalter ist Lesekompetenz enorm wichtig. Das Ziel von Erstleseliteratur ist es, das Lesenlernen zu unterstützen und zu bewirken, dass Lesen für Kinder attraktiv und bereichernd wird. Auch Eltern wollen ihre Kinder bestmöglich fördern.
Bei der Auswahl geeigneter Lektüre hilft die Broschüre zusammengestellt von Ingeborg Reichl und der AJuM Thüringen. Auf Bücher, die sich als Klassenlektüre eignen, wird ebenfalls aufmerksam gemacht.
Auswahlliste empfehlenswerter Erstleseliteratur herunterladen
Schule versagt
Geschrieben von: www.julim-journal.de/tb
Ausgehend von den leidvollen Erfahrungen ihres Sohnes führt die Autorin eine Art Selbstversuch durch, wird Lehrerin, "um hinter die Kulissen der Schule" zu blicken.
Zigeunerbilder in der KJL 2004-2011
Geschrieben von: www.julim-journal.de/Ute Wolters und Angelika Schmitt-Rößer
Zigeunerbilder in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur
- Sinti und Roma als Zeitzeugen und fiktionale Figuren in der KJL
Am 27. Januar 2011, zum Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, durfte erstmalig ein Vertreter der Sinti und Roma im Bundestag an das Schicksal der verfolgten, deportierten und ermordeten Familien der Sinti und Roma in Deutschland und den besetzten Gebieten erinnern. Zoni Weisz führte vor Augen, wie wenig das Schicksal der rund 500.000 während der Zeit des Nationalsozialismus in Europa ermordeten Sinti und Roma bis heute im kollektiven Gedächtnis verankert ist.
In den letzten Jahren sind mehrere Veröffentlichungen in der Jugendliteratur über diese Schicksale erschienen. Daneben gibt es eine Vielzahl fiktionaler Gestaltungen in der KJL, besonders aus dem angelsächsischen Bereich, oft in historischem Gewand, in denen sich auch tradierte und widersprüchliche Vorstellungen finden.
Die folgende Zusammenstellung von gekürzten Rezensionen aus der Datenbank www.ajum.de berücksichtigt die Neuerscheinungen bzw. Wiederauflagen von 2004 bis 2011 und gibt Hinweise auf didaktisches Material, Filme und weitere Titel. Dabei verwenden wir den Begriff »Zigeunerbilder« im Sinne von Awosusi, unabhängig von der heute üblichen Bezeichnung Sinti und Roma.
Cornelia Funkes Tinten-Trilogie
Geschrieben von: www.julim-journal.de/Kristina Kähler
Die 1981 geborene Saskia Heber beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit der Tinten-Trilogie der deutschen Bestseller-Schriftstellerin Cornelia Funke. Funke wurde in den Medien bereits als „deutsche Joanne K. Rowling“ geadelt, und auch ihre Romane sprengen Grenzen: Sie ziehen sowohl Jugendliche als auch Erwachsene in ihren Bann. In der so genannten Tinten-Trilogie, bestehend aus Tintenherz (2003), Tintenblut (2005) und Tintentod (2007), sprengt Funke nach Heber nun auch Textgrenzen: In den phantastischen Romanen rund um Meggie, Mo, Fenoglio und die Macht der Dichtung setzt Funke sich mit den literaturwissenschaftlichen Konzepten der Intertextualität, der Selbstreferenz und der Mythenadaption auseinander. Heber hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Konzepte textorientiert in einem Werk der neuesten deutschen Literatur nachzuweisen, in Beziehung zueinander zu setzen und Schlussfolgerungen aus dieser literarischen Verarbeitung literaturwissenschaftlicher Themen zu ziehen.
„Leben lernen“ mit Peter Härtling
Geschrieben von: www.julim-journal.de/Redaktion
Die Lesestafette als Lesefest für die ganze Schule
Wenn der Autor den Raum betritt, wird es stiller. Wenn er liest, erkennt man die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lebhaftigkeit kaum wieder. „Es ist doch etwas Besonderes, wenn derjenige vorliest, der einen Text wirklich geschrieben hat. Natürlich ist es immer derselbe Text wie auch zu Hause oder im Unterricht – aber er ist anders“, so Fynn, Schüler einer 8. Klasse. Auch bei Peter Härtling war alles anders, die Aura der Autorenlesung entfaltet ihre Wirkung auch noch heute.
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